Ausstellungen

Ein Koffer für die letzte Reise
 

"Einmal Jenseits und zurück – Ein Koffer für die letzte Reise". Idee, Konzept und Organisation dieser Ausstellung sind Fritz Roth zu verdanken, einem engagierten Bestattungsunternehmer aus Bergisch-Gladbach: Angesichts der wachsenden Tabuisierung von Tod und Trauer in unserem Alltag wollte er mit einem außergewöhnlichen Projekt zum Nachdenken einladen über die Endlichkeit des Lebens und die Frage nach dem, was individuell für den Einzelnen wirklich wesentlich und wichtig ist.

100 Menschen – Frauen und Männern, Jungen und Alten, Prominenten und Nicht-Prominenten – stellte er identische Koffer zur Verfügung mit der Bitte, sie mit dem zu füllen, was ihnen für die letzte Reise ins Jenseits wirklich wichtig wäre. Welch spannende Ausgangssituation: Würden die Beteiligten ähnliche oder völlig unterschiedliche Dinge hineinpacken? Sentimentales oder Praktisches? Erinnerung oder Ausrüstung?

Das Ergebnis ist eine faszinierende und tief anrührende Ausstellung, die zum Schauen und Lesen, zum Schmunzeln und Weinen und – weit über die Präsentation selbst hinaus – zum Nachdenken einlädt. Denn, so Fritz Roth, "jedes einzelne Stück ‚Reisegepäck’ spricht uns mit Macht unmittelbar an". Und am Ende stellt sich unweigerlich für jeden die entscheidende Frage: Wie steht es denn eigentlich um mein eigenes Verhältnis zu Sterben und Tod und zum "Jenseits"?

Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, die seit 2006 an vielen Orten in Deutschland gezeigte Ausstellung nach Sögel zu holen. Wir wünschen uns, dass viele Freunde und Förderer des Sögeler Hospizvereins und viele Gäste die Möglichkeit zum Besuch der Ausstellung nutzen, nicht zuletzt im Hinblick auf die Vorbereitungszeit auf Ostern.

Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm, das sich dem Thema Tod und Sterben auf unterschiedlichste Weise widmet. Die einzelnen Veranstaltungen legen wir allen Interessierten nachdrücklich ans Herz.

Zum Besuch der Ausstellung ist die Aula geöffnet:
 

in der Zeit vom 18. Februar bis 13. März 2011

  • Montags bis Freitags von 16.00 – 19.00 Uhr

  • Sonntags von 15.00 – 18.00 Uhr

Weitere Termine nach telefonischer Absprache:

  • Maria Wydrinna, Tel. 0 59 52 / 207 0

Flyer (616 KB)


Rahmenprogramm zur Ausstellung
 

15. Februar / 01. März, 08.00 – 13.00 Uhr

  • Einmal Jenseits und zurück

  • Projekttag für Schüler/innen der Jahrgangsstufe 10

  • mit Eva Schumacher und Michael Strodt

Wenn Sie mit Ihrer Klasse die Ausstellung besuchen wollen, nehmen sie bitte Kontakt mit Frau Wydrinna auf, um freie Termine mit ihr abzustimmen.


 

16. Februar / 01. März, 9.30 – 17.00 Uhr

  • Sterben und Tod als Herausforderung für die Krankenpflege

  • Studientag für Gesundheits- und Krankenpflegeschüler/innen

  • mit Eva Schumacher und Michael Strodt

Wenn Sie mit Ihren Pflegeschüler/innen die Ausstellung besuchen wollen, nehmen sie bitte Kontakt mit Frau Wydrinna auf, um freie Termine mit ihr abzustimmen.


 

17. Februar, 9.30 – 16.00 Uhr

  • Knocking on Heaven’s Door

  • Sterbe- und Trauerbegleitung in der Behindertenhilfe und Seelsorge

  • Studientag mit Generalvikar Theo Paul und Fritz Roth

  • Leitung: Michael Knüpper und Anja Egbers

Zum diesem Studientag laden wir auch alle Hospizmitarbeiter/innen herzlich ein. Anmeldungen sind erwünscht bis zum 11.02.2011 an die Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth, Maria Wydrinna (vormittags): Tel.: 05952-207 202 oder info@soegeler-hospiz.de. Gerne können Sie im Rahmen Ihrer Anmeldung auch ihren Koffer packen. Die entsprechenden Angaben können Sie gerne an die vor genannte E-Mail Adresse unter dem Stichwort "Koffer" schicken. Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch werden Ihre Angaben auch anonymisiert behandelt!


 

17. Februar, 16.00 Uhr

  • Ein Koffer für die letzte Reise · Ausstellungseröffnung

  • Einführung: Generalvikar Theo Paul

  • Geleitwort: Landrat Hermann Bröring

  • Festvortrag: Fritz Roth

Wir freuen mich sehr, dass es uns gelungen ist, die Ausstellung nach Sögel zu holen und bedanken uns sehr herzlich für Ihre Unterstützung. Zur Eröffnung dieser Ausstellung in der Aula des Hümmling-Gymnasiums in Sögel lade ich Sie sehr herzlich ein. Anmeldungen sind erwünscht bis zum 11.02.2011 an die Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth, Maria Wydrinna (vormittags): Tel.: 05952-207 202 oder info@soegeler-hospiz.de. Gerne können Sie im Rahmen Ihrer Anmeldung auch ihren Koffer packen. Die entsprechenden Angaben können Sie gerne an die vor genannte E-Mail Adresse unter dem Stichwort "Koffer" schicken. Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch werden Ihre Angaben auch anonymisiert behandelt!


 

22./24./28. Febr. /11. März, 14.00 – 16.00 Uhr

  • Eschatologische Vergewisserung · für Schüler/innen der gymnasialen Oberstufe

  • mit Eva Schumacher und Michael Strodt

Wenn Sie mit Ihrem Kurs die Ausstellung besuchen wollen, nehmen sie bitte Kontakt mit Frau Wydrinna auf, um freie Termine mit ihr abzustimmen.


 

22. Februar, 19.00 Uhr

  • Hospiz als Ehrenamt · Hospizabend für Mitglieder und Interessierte

  • mit Sozialdezernentin Henni Krabbe

Dazu sind auch alle Hospize aus der Region herzlich eingeladen, um den Austausch zwischen den verschiedenen Hospizvereinen zu pflegen. Als Gast haben wir die Sozialdezernentin des Landkreises Emsland Henni Krabbe eingeladen. Sie wird zu uns über der Hospiz als Ehrenamt sprechen.


 

23. Februar, 15.00 Uhr

  • Mein Koffer für die letzte Reise

  • KfD Frauen sprechen über ein gesellschaftliches Tabu

Wenn Sie mit Ihrer Gruppe die Ausstellung besuchen wollen, nehmen sie bitte Kontakt mit Frau Wydrinna auf, um freie Termine mit ihr abzustimmen.


 

23. Februar, 19.30 Uhr

  • Den Koffer gepackt – die Papiere bereit?

  • zur "Christlichen Patientenvorsorge"

  • mit Caritasdirektor Franz Loth (angefragt) und Hospizreferentin Anja Egbers

Unter dem Titel "Den Koffer gepackt – die Papiere bereitet?" wollen wir am 23.02. ab 19.30 Uhr mit Caritasdirektor Franz Loth, Matthias Bitter vom katholischer Krankenhausverband der Diözese Osnabrück und der Hospizreferentin Anja Egbers über die neue christliche Patientenvorsorge ins Gespräch kommen.


 

26. Februar, 10.00 – 12.30 Uhr

  • Todsicher – Firmvorbereitung für Firmbewerber/innen aus der Region

  • mit Eva Schumacher und Michael Strodt

Wenn Sie mit Ihren Firmbewerber/innen die Ausstellung besuchen wollen, nehmen sie bitte Kontakt mit Frau Wydrinna auf, um freie Termine mit ihr abzustimmen.


 

02. März, 10.00 - 17.00 Uhr

  • Vom Wort des Lebens sprechen

  • mit der Dekanatspastoralkonferenz Emsland Nord

Wenn Sie mit Ihren Kolleg/innen die Ausstellung besuchen wollen, nehmen sie bitte Kontakt mit Frau Wydrinna auf, um freie Termine mit ihr abzustimmen.


 

02. März, 16.00 Uhr

  • Ist die Oma jetzt im Himmel? · Ein Nachmittag für Kinder

  • mit Marianne Schleper

Mit diesem Angebot für Kinder wird die Diplom Motopädin, Kindertherapeutin und Myroagogin (Trauerbegleiterin) Marianne Schleper von der psychologischen Beratungsstelle in Meppen mit Kindern über ihre Fragen sprechen.


 

02. März, 18.00 Uhr

  • Packen für die letzte Reise

  • für Ärzte und Pflegekräfte des Palliativnetzes im nördlichen Emsland

  • mit Palliativkoordinatorin Anne Rameil (MPH)


 

05. März, 10.00 – 17.00 Uhr

  • Ewiges Leben? – Konfirmandenrunde von Pastor Matthias Voss

  • mit Eva Schumacher und Michael Strodt

Wenn Sie mit Ihrer Konfirmandenrunde die Ausstellung besuchen wollen, nehmen sie bitte Kontakt mit Frau Wydrinna auf, um freie Termine mit ihr abzustimmen.


 

09. März, 10.00 Uhr

  • Aschermittwoch – Memento Mori

  • Gottesdienst mit Pfarrer Bernhard Horstmann


 

09. März, 9.30 – 17.00 Uhr

  • Ars Moriendi · Eschatologische Vergewisserung für Lehrer

  • mit Dr. Carmen Breuckmann-Giertz und Michael Strodt

Im Rahmen der Ausstellung findet an Aschermittwoch ein Studientag für Religionslehrkräfte der Sekundarstufen I und II statt. Diese Fortbildung im Marstall Clemenswerth mit Dr. Carmen Breuckmann-Giertz will versuchen, als eschatologische Vergewisserung den Blick auf die Bruchstellen des Lebens zu eröffnen und im Hinblick auf den schulischen Alltag und dortigen Möglichkeiten reflektieren. Wenn sie dabei unter dem Stichwort "Ars moriendi" nach dem Verhältnis der Christen zum Tod fragt, will sie weder die mittelalterliche „Kunst des heilsamen Lebens und Sterbens“ neu kultivieren, noch einer modernen Sterbepädagogik das Wort reden. Es geht um eine biblische Vergewisserung und damit um eine praxisnahe und "aufgeklärte" Ars moriendi, mit der man sich vor den Trauernden nicht zu schämen braucht. Neben dem Besuch der Ausstellung ist auch der Besuch des Gottesdienstes mit Pfarrer Bernhard Horstmann vorgesehen. Wir laden dazu heute herzlich ein!


 

10. März, 19.30 Uhr

  • Weißt Du, wo der Himmel ist?

  • Über den Umgang mit einem komplexen Thema im Kinder- und Bilderbuch

  • mit Marianne Schleper

Wie mit Kindern über Sterben, Tod und Trauer sprechen? Darum soll es auch in einer weiteren Veranstaltung mit Marianne Schleper gehen. Sie findet auch im Rahmen der Ausstellung am 10.03. um 19.30 Uhr unter dem Titel statt: "Weißt du, wo der Himmel ist?" und wird den Umgang mit diesem komplexen Thema in Kinder- und Bilderbüchern vorstellen. Wir laden dazu heute herzlich ein!


 

11. März, 09.00 – 14.00 Uhr

  • Eschatologische Vergewisserung · für Schüler/innen der gymnasialen Oberstufe

  • mit Dr. Carmen Breuckmann-Giertz

Wenn Sie mit Ihrem Kurs die Ausstellung besuchen wollen, nehmen sie bitte Kontakt mit Frau Wydrinna auf, um freie Termine mit ihr abzustimmen.


 

12. März, 9.00 – 12.45 Uhr

  • Haltestelle Besuchsdienst · Fortbildung der KEB Aschendorf-Hümmling

  • mit Jürgen Kothe


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Anmeldung/Info: Tel.: 05952/207-0 - Fax: 05952/207-207 - email

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